Aufzuchterfolg = Wirtschaftlichkeit

Ökonomisch entscheidend ist die Anzahl abgesetzter Ferkel je Sau und Jahr. Diese hängt neben einer ungestörten Fruchtbarkeit der Sau vor allem vom Aufzuchterfolg der lebend geborenen Ferkel ab. Verschiedenste Erreger belasten die Saugferkelgesundheit. Sie führen zu erhöhten Mortalitätsraten und/oder indizieren Entwicklungsdepressionen. Neben systemischen Allgemeininfektionen (z.B. Streptococcus suis) sind es vor allem verschiedenste Durchfallerreger, die die Aufzuchtkennzahlen (Abgesetzte Ferkel, Tageszunahmen, Absetzgewichte, etc.) senken.

Welcher Erreger bestimmt den Durchfall?

In Frage kommen Viren (v.a. Rotaviren), Bakterien (v.a. E. coli, Clostridium perfringens Typ C + A) und fast immer die in 3 von 4 Bestände nachzuweisenden Kokzidien (Isospora suis), die die Darmschleimhaut nachhaltig schädigen. D.h. sie können einerseits allein für einen nicht-haemorrhagische gelb-cremige Durchfall sorgen oder aber Jejunum und Ileum für Sekundärinfektionen soweit vorschädigen, dass es sehr oft zu sehr viel verlustreicheren aber untypischeren Diarrhöen kommt. Je nach Untersuchungszeitpunkt fällt es oft schwer, den „Leitkeim“ innerhalb solcher Mischinfektionen zu identifizieren, wenn eine Diagnostik erst in fortgeschrittenem Stadium eingeleitet wird.

Die frühe Diagnostik schafft Klarheit!

Sowohl für die gezielte Therapie akuter Durchfälle, als auch für die mittel- bis langfristig ausgelegte Prophylaxe, ist das Wissen über den Leitkeim des Geschehens entscheidend. Die möglichst frühe Diagnostik erlaubt den taktgebenen Erreger rechtzeitig zu erkennen, bevor sein Nachweis in einer späteren Mischinfektion unterrepräsentiert ist und zu einer Missinterpretation bzgl. des Haupterregers führt.

Eine erste Orientierung bereits nach 5-10 Minuten!

Dem Betriebsleiter steht mit dem Fassisi® PiDia ein Schnelltest zur Verfügung, der beim Auftreten erster Durchfallsymptome stichprobenartig eingesetzt, einen sofortigen Überblick über die beteiligten Erreger (Rotaviren, Clostridien, Cryptosporidien) gibt und damit die „Therapierichtung“ festlegen lässt.

Die zentrale Rolle von Kokzidien (Isospora suis)

Da die Isospora suis-Infektionen sehr weit verbreitet sind und auch bei geringgradigem Befall bereits den Darm nachhaltig schädigt, sollte eine 1-mailge Toltrazuril-Behandlung am 3. Lebenstag zu einer Bestandsroutine der Ferkelerzeuger gehören. Spätestens bei Nachweisen von Clostridien-Infektionen im Fassisi® PiDia Schnelltest ist das Einführen einer solchen Toltrazuril-Routine ein „Muss“. Allein durch diese unspezifische Maßnahme können Clostridien-bedingte Infektionen (Nekrotisierende Enteritis, Neonatale Enteritis) in ihrer Häufigkeit und Schwere drastisch reduziert werden. Sollte diese Maßnahme nicht ausreichen, wird eine weitergehende Spezialdiagnostik in Zusammenarbeit mit Ripac-Labor GmbH zur Entwicklung eines bestandsspezifischen Impfstoffes empfohlen.

Virbac Tierarzneimittel GmbH – Rögen 20 – 23843 Bad Oldesloe
Telefon: 04531-8050 (Zentrale) – 04531-805111 (Verkauf) – 04531-805116 (Buchhaltung)
Telefax: 04531-805100 – E-Mail: info@virbac.de – Website: http://www.virbac.de

Bankverbindungen: Dresdner Bank AG, Lübeck – BLZ: 230 800 40 – Konto: 371 112 200 – IBAN: DE67 2308 0040 0371 1122 00

Geschäftsführer: Jörg Hannemann, Pierre Pagès – Sitz: Bad Oldesloe
Amtsgericht Lübeck HRB 1033OD – USt-IdNr.: DE166409327