• Energan<sup>®</sup> Azidose Flasche
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Der Pansen – das Ökosystem
des Wiederkäuers

Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Ziegen bieten einer umfangreichen und sehr hoch spezialisierten Mikrofauna und -flora einen idealen Lebensraum. Die Mikroorganismen verstoffwechseln das aufgenommene Futter und produzieren dabei für das Rind lebenswichtige Nahrungsbausteine, die dann an anderer Stelle im Darm resorbiert werden. Dies macht den Wiederkäuer unabhängig von der direkten Zufuhr bestimmter Vitamine und Proteine über das Futter, da diese Substrate im Pansen durch “seine Mikroorganismen” synthetisiert werden.

Der Pansen ist ein Ökosystem wie jedes andere – Es kann “umkippen”! Unphysiologisch (unnormal) hohe Nährstoffeinträge in Form von kohlenhydratreichen Futterkomponenten (Glukose, Stärke) oder Strukturarmut (faserarm) führen zu einer Verschiebung der Zusammensetzung innerhalb der Gesellschaft der Mikroorganismen. Der prozentual höhere Anteil leicht verstoffwechselbarer Kohlenhydrate verschiebt das Spektrum zu einer überwiegenden Zahl von säurebildenden/säureliebenden Bakterien. Damit sinkt der pH-Wert im Pansen (Pansenazidiose). Unter diesen Bedingungen ist die “normale” Pansenflora und Pansenfauna nicht lebensfähig – sie reduziert ihre Stoffwechsel-/Verdauungsleistung. Hält dieser Zustand längerfristig an oder sinkt der pH-Wert weiter, dann stirbt diese “Normalgesellschaft” gänzlich ab – “der Pansen kippt um”.

  • Pantoffeltierchen

    Pantoffeltierchen

Gefürchtet – die subklinische Pansenazidose

Voraussetzung: Die Futterration musste “ausgereizt” werden, zeitlich wechselnde Futterqualität (Schimmelpilznester in der Silage o.ä.) lässt den Pansen nicht gänzlich “umkippen”, aber die Stoffwechselleistung, und damit der Verdauungsbeitrag der “Normalflora”, ist wechselhaft reduziert. Die Tiere können keine volle Leistung (Milch, Fruchtbarkeit) erbringen. es treten sekundäre Stoffwechselschäden (Ketose), und damit Folgeerkrankungen (Zellzahlerhöhungen, Klauenleiden, Leberschäden) auf.

Die Notbremse ENERGAN® Azidose – bei den ersten Anzeichen einer Pansenazidose:

Für eine nachträgliche pH-Wert-Regulation und eine Unterstützung der “Normalflora” durch Anbieten essentieller Mineralstoffe.

Prophylaktischer Einsatz von ENERGAN® Azidose bei Futterumstellungen:

In Zeiten erhöhten Azidoserisikos stellt ENERGAN® Azidose sicher, dass sich das Ökosystem Pansen ohne Schäden für das Tier auf die neuen Substrat- zusammensetzungen einstellen kann.

 

Energan® Ergänzungsfuttermittel

mit System füttern – den Stoffwechsel unterstützen

Energan®-Pasten gibt es für verschiedene Stoffwechselproble-me. Alle Produkte werden mit derselben Dosierpistole verab-reicht.

Packung mit 12 Patronen für mehrere Behandungseinheiten (siehe Fütterungsempfehlung).

Ein sicheres Applikationssystem und dazu einfach in der Handhabung. Das bequeme Applizieren schont Tier und Mensch.

Zusammensetzung:
Natriumcarbonat, Propylenglykol.

Inhaltsstoffe:
Stärke 0 %
Gesamtzucker 0 %

Zusatzstoffe je kg:
Xanthangummi 3100 mg
Magnesiumsilikat 128600 mg
Glycerin 55300 mg

Verwendungszweck:
ENERGAN® Azidose ist eine nach High-Tech-Verfahren hergestellte und mit Mineralien angereicherte Paste, die den pH-Wert des Pansens reguliert und die Mikroflora positiv beeinflusst.

ENERGAN® Azidose wird

  1. insbesondere für Hochleistungskühe,
  2. nach übermäßiger Fütterung von kohlenhydratreichen Futtermitteln, wie Zuckerrüben und Maisprodukten,
  3. in der Zeit nach Krankheiten, wenn der Appetit reduziert, fehlend oder unregelmäßig ist,
  4. nach plötzlichem Futterwechsel,
  1. nach Getreideanschoppung eingesetzt.

    Es wird empfohlen, vor der Verfütterung den Rat eines Fachmannes/Tierarztes einzuholen.

Hinweise für die sachgerechte Verwendung:
Beim Tier muss der Schluckreflex vorhanden sein. Es ist darauf zu achten, dass bei der Eingabe der Rachenraum nicht verletzt wird. Sollte es dennoch zu Verletzungen kommen, muss die Gabe unterbrochen und der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Den Verschluss der Patrone mit einem Messer abschneiden und die Patrone mit der Paste in die ENERGAN®-Dosierungspistole einsetzen. Die Spitze wird seitlich ins Maul entlang der Zunge eingeführt und der Inhalt so entleert, dass das Tier ihn Schlucken kann.

Fütterungsempfehlung:
Kuh:
1 Patrone 2 x täglich für 2-4 Tage

Kalb, Schaf und Ziege:
1/2 Patrone 2 x täglich für 2-4 Tage

Es wird empfohlen, vor der Verfütterung den Rat eines Fachmannes/Tierarztes einzuholen.

Nettogewicht: 12×430 g

Nur beim Tierarzt erhältlich!

*kein Arzneimittel, daher keine Abgabebelege oder Bestandsbucheintragungen erforderlich!

Virbac Tierarzneimittel GmbH – Rögen 20 – 23843 Bad Oldesloe
Telefon: 04531-8050 (Zentrale) – 04531-805111 (Verkauf) – 04531-805116 (Buchhaltung)
Telefax: 04531-805100 – E-Mail: info@virbac.de – Website: http://www.virbac.de

Bankverbindungen: Dresdner Bank AG, Lübeck – BLZ: 230 800 40 – Konto: 371 112 200 – IBAN: DE67 2308 0040 0371 1122 00

Geschäftsführer: Jörg Hannemann, Pierre Pagès – Sitz: Bad Oldesloe
Amtsgericht Lübeck HRB 1033OD – USt-IdNr.: DE166409327