• Energan<sup>®</sup> CalciumFlasche
  • Energan<sup>®</sup> CalciumFlasche

Bei einem akuten Calcium-Mangel kommt es auf die Anflutungsgeschwindigkeit des Calciums an.

  • 10 % der Kühe erkranken an Milchfieber.
  • 30 % zeigen einen unterschwelligen Calcium-Mangel (subklinisches Milchfieber)

    Calcium-Chlorid (CaCl2) hat die größte Anflutungsgeschwindigkeit, aber bereitet auch die größten Verträglichkeitsprobleme.

Hochgradige Verätzungen der Vormagenschleimhaut nach Anwendung eines CaCl2-Bolus (Philipsen, J. S., 1990)

Starke Hyperämie, ödematöse Schwellung und Nekrose des Labmagens nach viermaliger Eingabe von CaCl2-Gel
(Wentink u.v.d. Ingh, 1992)

Schluss mit Verätzungen!

ENERGAN® Calcium – das Herstellungsverfahren ermöglicht eine verätzungsfreie CaCI2-Verabreichung. Das hoch aktive CaCl2 wird im Propylenglykol fein suspendiert. Das Propylenglykol umhüllt die feinen Salzkristalle, wodurch ein direkter Schleimhautkontakt vermieden wird. Das alkalisch wirkende Ca-Propionat puffert zudem die Säurewirkung des CaCl2. Die gleichmäßige Verteilung der Paste im gesamten Pansen ermöglicht eine großflächige und damit schnelle Resorption des Calciums, ohne dass dabei Schleimhautreizungen auftreten.

  • 10 % der mit einer Calcium-Infusion behandelten an Milchfieber erkrankten Kühe zeigen Rückfälle (Rezidive).


    Daher sollte die Calcium-Infusion durch die orale Gabe mit ENERGAN® Calcium ergänzt werden.

Milchfieber-Vorbeuge ist wirtschaftlicher als Milchfieber zu therapieren.

Das beweist eine groß angelegte Studie aus Dänemark (Agger, 2001). In der unbehandelten Gruppe (B) mussten 10 mal mehr Tiere mit einer Calciuminfusion behandelt werden als in der mit einer Calcium-Paste prophylaktisch versorgten Grupe (A).


VersuchsgruppeAB
Tierzahl3232
Milchfieber3%22%
Rückfälle0%43%
gestörte Abkalbungen3%22%
subklinischer Ca-Mangel20%34%

Risikofaktoren:

  • Milchleistung: Je höher die Milchleistung desto größer das Risiko
  • Laktationsnummer: Je höher die Laktationsnummer desto größer das Risiko
  • Vorgeschichte: Jedes 2. Tier, das schon einmal an Milchfieber erkrankt ist, wird zu beginn der nächsten Laktation wieder an Milchfieber erkranken

Warum ENERGAN® Calcium?

Während CaCl2 für eine schnelle Calcium-Anflutung sorgt, setzt Calcium-Propionat sein Calcium langsamer frei. Dadurch wird ein Depot-Effekt erreicht. Die längerfristige Calciumfreigabe unterstützt die Kuh, “verwöhnt” sie aber nicht. Das Tierwird dadurch angeregt seine eigene Calcium-Regulation frühzeitig zu aktivieren. Ein Effekt der bei den sonst hohen und oft wiederholten Calciumgaben anderer Systeme (z.B: Bolus) häufig ausbleibt (Agger & Renney, 2004)

Energan® Ergänzungsfuttermittel

mit System füttern – den Stoffwechsel unterstützen

Energan®-Pasten gibt es für verschiedene Stoffwechselproble-me. Alle Produkte werden mit derselben Dosierpistole verab-reicht.

Packung mit 12 Patronen für mehrere Behandungseinheiten (siehe Fütterungsempfehlung).

Ein sicheres Applikationssystem und dazu einfach in der Handhabung. Das bequeme Applizieren schont Tier und Mensch.

Zusammensetzung:
Calciumchlorid, Pflanzenöl, Magnesiumchlorid, Aromavormischung.

Inhaltsstoffe:
Calcium 12,00 %
Phosphor 0,5 %
Magnesium 0,6 %

Zusatzstoffe je kg:
Xanthangummi 1300 mg
Johannisbrotkernmehl 2900 mg

Verwendungszweck:
ENERGAN® Calcium ist eine nach High-Tech-Verfahren hergestellte calciumhaltige Paste, die die rasch resorbiert wird. Sie kann vorbeugend zur Calciumversorgung um den Geburtszeitpunkt oder begleitend bei der Behandlung von Milchfieber eingesetzt werden. Das Besondere ist, dass das hoch aktive CaCl2 fein dispergiert an Trägerstoffe gebunden ist, wodurch Reizungen der Schleimhäute ausgeschlossen werden. Calciumpropionat hingegen setzt sein Calcium nur verzögert frei und dient somit als ein Calcium-Depot.

Hinweise für die sachgerechte Verwendung:
Beim Tier muss der Schluckreflex vorhanden sein. Es ist darauf zu achten, dass bei der Eingabe der Rachenraum nicht verletzt wird. Sollte es dennoch zu Verletzungen kommen, muss die Gabe unterbrochen und der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Den Verschluss der Patrone mit einem Messer abschneiden und die Patrone mit der Paste in die ENERGAN®-Dosierungspistole einsetzen. Die Spitze wird seitlich ins Maul entlang der Zunge eingeführt und der Inhalt so entleert, dass das Tier ihn Schlucken kann.

Fütterungsempfehlung:
Vorbeugend:

  • 1 Patrone 2 bis 6 Stunden vor dem Kalben (bei den ersten Geburtsanzeichen)
  • 1 Patrone 12 Stunden später

    Begleitend zu einer Milchfieberbehandlung:

  • 1 Patrone 2 bis 4 Stunden nach der Behandlung
  • 1 Pattrone 12 Stunden später

    Es wird empfohlen, vor der Verfütterung den Rat eines Fachmannes/Tierarztes einzuholen.

    Nettogewicht: 12×345g

 

Nur beim Tierarzt erhältlich!

*kein Arzneimittel, daher keine Abgabebelege oder Bestandsbucheintragungen erforderlich!

Virbac Tierarzneimittel GmbH – Rögen 20 – 23843 Bad Oldesloe
Telefon: 04531-8050 (Zentrale) – 04531-805111 (Verkauf) – 04531-805116 (Buchhaltung)
Telefax: 04531-805100 – E-Mail: info@virbac.de – Website: http://www.virbac.de

Bankverbindungen: Dresdner Bank AG, Lübeck – BLZ: 230 800 40 – Konto: 371 112 200 – IBAN: DE67 2308 0040 0371 1122 00

Geschäftsführer: Jörg Hannemann, Pierre Pagès – Sitz: Bad Oldesloe
Amtsgericht Lübeck HRB 1033OD – USt-IdNr.: DE166409327