• Energan<sup>®</sup> Ketose Flasche
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Die Milchproduktion – eine starke Leistung

Eine Kuh benötigt 50 g Glukose um Milchzucker für 1 Liter Milch zu synthetisieren. Die benötigte Glukose kann nicht direkt aus dem Darm aufgenommen werden.

Die Energiequelle

Die Hauptenergiequelle des Wiederkäuers ist Propionat. Es entsteht als ein Abbauprodukt der pflanzlichen Nahrung (Zellulose), die durch die Pansenflora aufgeschlossen wird.

Das Energiedefizit

Die plötzliche starke Milchleistung zu Laktationsbeginn zusammen mit der erst langsam steigenden Trockensubstanzaufnahme führt innerhalb der ersten Laktationswochen zu einer Energieunterversorgung.

Die Ketose

In der Phase des Energiedefizits werden vermehrt körpereigene Fette zur Energiegewinnung aufgebaut. Ein Restbaustein diese Fettabbaus, die Ketonkörper (Azeton), fallen dabei in ungewöhnlich großer Menge an. Die Ketonkörper (Azeton) werden nur teilweise mit dem Harn oder der Milch ausgeschieden (Ketosetest). Der größte Teil muss von der Leber unter Energieaufwand abgebaut werden.
Dauert das Energiedefizit längere Zeit an, kann der Abbau nicht erfolgen. Ketonkörper sind aber Zellgifte, die vor allem die wichtige Stoffwechseldrehscheibe “Leber” nachhaltig schädigen.

Das Erkennen der Ketose:

Die klinische Ketose (Acetonämie)

  • Verweigerung der Futteraufnahme
  • Drastischer Abfall der Milchleistung
  • Zusätzlich möglich die nervöse Form
    (Lethargie, Übererregbarkeit, Festliegen)

Die subklinische Ketose (häufigste Form)

  • Nicht direkt sichtbar
  • Abfall der Milchleistung
  • Neigung zu Labmagenverlagerungen
  • Herabgesetzte Fruchtbarkeit
  • Krankheitsanfälligkeit erhöht
  • Lebensdauer reduziert

Die Subklinische Ketose – leider zu häufig unterschätzt!

Die subklinische Ketose verursacht unbemerkt die wirtschaftlich größten, vor allem unumkehrbaren Schäden in der Milchviehhaltung. Machen Sie wiederholt einen Ketosetest zur Ketoseüberwachung der Tiere innerhalb der ersten 12 Wochen nach der Geburt.

Energan® Ergänzungsfuttermittel

mit System füttern – den Stoffwechsel unterstützen

Energan®-Pasten gibt es für verschiedene Stoffwechselproble-me. Alle Produkte werden mit derselben Dosierpistole verab-reicht.

Packung mit 12 Patronen für mehrere Behandungseinheiten (siehe Fütterungsempfehlung).

Ein sicheres Applikationssystem und dazu einfach in der Handhabung. Das bequeme Applizieren schont Tier und Mensch.

Zusammensetzung:
Propylenglykol,
Calciumpropionat,
Zuckerrübenmelasse.

Inhaltsstoffe:
Rohprotein 3,7 %
Rohfett 0,8 %
Rohfaser 0,4 %

Zusatzstoffe je kg:
Vitamin A-Präparat 550000 I.E.
Riboflavin-Reinsubstanz 100 mg
Vitamin B12 18 mg
L(+)-Ascorbinsäurereinsubstanz 2800 mg
Äquivalente von
Alpha-Tocopherolacetat 4000 I.E
Nicotinamid 15000 mg
Kaliumsorbat 2200 mg
Trimethylglycin 20000 mg
Xanthangummi 3000 mg
Guargummi 8300 mg

Verwendungszweck:
ENERGAN® Ketose ist eine nach High-Tech-Verfahren hergestellte energiereiche Paste, die mit Vitaminen und Spurenelementen angereichert ist. Sie wird bei Ketose/Azetonämie eingesetzt, um einen normalen Glukose-Spiegel aufrecht zu erhalten.

Hinweise für die sachgerechte Verwendung:
Beim Tier muss der Schluckreflex vorhanden sein. Es ist darauf zu achten, dass bei der Eingabe der Rachenraum nicht verletzt wird. Sollte es dennoch zu Verletzungen kommen, muss die Gabe unterbrochen und der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Den Verschluss der Patrone mit einem Messer abschneiden und die Patrone mit der Paste in die ENERGAN®-Dosierungspistole einsetzen. Die Spitze wird seitlich ins Maul entlang der Zunge eingeführt und der Inhalt so entleert, dass das Tier ihn Schlucken kann.

Fütterungsempfehlung:
Vorbeugend gegen Ketose/Azetonämie:
Kuh: 1 Patrone täglich
Schaf: 1 1/3 Patrone täglich

Während und nach akuter Ketose:
Kuh 1 Patrone 2 x täglich für 2 – 4 Tage
Schaf: 1/3 Patrone 3 x täglich

Es wird empfohlen, vor der Verfütterung den Rat eines Fachmannes/Tierarztes einzuholen. Empfohlene Fütterungsdauer: 3-6 Wochen nach dem Abkalben, bzw. die letzten 6 Wochen vor und die ersten 3 Wochen nach dem Lammen.

Nettogewicht: 12×290g

Nur beim Tierarzt erhältlich!

*kein Arzneimittel, daher keine Abgabebelege oder Bestandsbucheintragungen erforderlich!

Virbac Tierarzneimittel GmbH – Rögen 20 – 23843 Bad Oldesloe
Telefon: 04531-8050 (Zentrale) – 04531-805111 (Verkauf) – 04531-805116 (Buchhaltung)
Telefax: 04531-805100 – E-Mail: info@virbac.de – Website: http://www.virbac.de

Bankverbindungen: Dresdner Bank AG, Lübeck – BLZ: 230 800 40 – Konto: 371 112 200 – IBAN: DE67 2308 0040 0371 1122 00

Geschäftsführer: Jörg Hannemann, Pierre Pagès – Sitz: Bad Oldesloe
Amtsgericht Lübeck HRB 1033OD – USt-IdNr.: DE166409327